Myanmar mit Baby Mandalay Hill, das größte Buch der Welt

Reisen mit Baby – Myanmar mit Baby – Mandalay Tag 1 | Mandalay Hill, das größte Buch der Welt und Shwenandaw Monastery

Unser Abenteuer Myanmar mit Baby beginnt. Nach ein paar sehr aufregenden Tagen in Bangkok mit Baby (Tag 1, Tag 2, Tag 3), geht es weiter nach Myanmar. Wir haben uns bewusst für einen Reise nach Myanmar mit Baby entschieden. Auch wenn viele in unserem Bekanntenkreis das nicht 100% nachvollziehen konnten, warum wir Myanmar mit Baby bereisen wollen. Für uns stand fest, dass wir dieses Land sehen wollen bevor es komplett touristisch wird.

Mandalay Hill fast ohne Touristen

Fliegen nach Myanmar mit Baby – immer spannend

In Bangkok ging es morgens per Taxi, das wir uns einfach und problemlos mit der App Grab bestellt haben zum Flughafen Don Mueng.

Gepäckaufgabe

Im Terminal 1 angekommen, hieß es erstmal den richtigen Schalter finden, da unser Flug nicht angezeigt wurde auf dem Flugplan. Aber Julius hat an drei verschiedenen Schaltern nachgefragt und schließlich konnte uns jemand sagen wo wir hinmüssen.

Dort erstmal in die lange Schlange bei Air Asia angestellt und gehofft, dass der Mann oder die Frau am Schalter Nachsicht hat mit uns und unserem Übergepäck. Als wir an der Reihe waren nach circa 45 Minuten anstehen, hat Clara ein süßes Lächeln aufgesetzt und dem Mann am Schalter waren die 8kg Übergepäck sowas von egal. Manchmal machen Kinder das Reisen sogar einfacher.

Der Flug nach Myanmar mit Baby

Kaum waren wir im Flieger und hatten uns hingesetzt, ging es auch schon los. Der Flieger rollte los Richtung Startbahn. Zum Glück ist Clara bisher, was das Fliegen angeht, absolut tiefenentspannt. Auch diesmal auf Julius Schoß hat es nicht lange gedauert bis sie eingeschlafen ist. Erst kurz vor der Landung ist die kleine Maus dann wieder aufgewacht und hat mit ihrem Papa noch ein bisschen in einer Zeitschrift geblättert.

Das ist umso bemerkenswerter, als das der Flug ziemlich ist holprig war. Für uns war es sehr interessant etwas aus dem Fenster zu schauen, da sich beim Überfliegen der Landesgrenze die Natur merklich verändert. Es wird hügeliger, grüner, ruraler. Unser Abenteuer Myanmar mit Baby zu bereisen, geht also schon mal gut los. Hoffentlich bleibt es auch so.

Ankunft in Mandalay – Start des Abenteuers Myanmar mit Baby

Am Flughafen in Mandalay ist tote Hose und wir der einzige ankommende Flieger. Wir dürfen bei der Einreise an den Einheimischen Schalter, damit es mit Kind schneller geht. Das Visum vorgezeigt und einen Stempel in den Pass und weiter zur Gepäckausgabe. >> mehr zum Visum für Myanmar <<
Die Koffer kommen sehr schnell, was uns positiv überrascht. Noch schnell Clara gewickelt und ab Richtung Taxistand.
Wir entscheiden uns für ein ‚private taxi‘, da wir ja in Myanmar mit Baby unterwegs sind und nicht länger warten wollen. Für das Taxi zahlen wir 12.000 Kyat. Das ist der Standardpreis für ein private taxi. Ein ’shared taxi‘ vom Mandalay Airport in die Stadt gibt es schon ab 4.000 Kyat.

Erste Eindrücke von Myanmar – Mandalay

Schon die Taxifahrt vom Flughafen nach Mandalay lässt erahnen, wie viele Pagoden und Kulturstätten das Land zu bieten hat. Selbst an der Autobahn stehen einige Pagoden und im Hinterland sehen wir die golden glänzenden Dächer und Spitzen der Pagoden.

Myanmar mit Baby geht schon mal gut los. Auch wenn das Baby im Taxi ein bisschen quengelig ist und es uns daher schwer fällt, während der Fahrt wirklich aufmerksam aus dem Fenster zu schauen und die ersten Eindrücke so aufzusaugen, wie wir uns das wünschen würden. Aber auch das gehört dazu wenn man mit Baby reist. Das Kind bestimmt halt doch auch den Takt der Reise mit.

Eindrücke Mandalay mit Baby - Straßenverkehr

Ankunft in Mandalay am Hotel

Nach über circa einstündigen Fahrt kommen wir an unserem Hotel an. Das Hotel Emperor* an der 74th Straße zwischen der 26th und 27th Straße, in unmittelbarer Nähe zum Königspalast mit seiner umschließenden Palastmauer. Super gelegen und wirklich empfehlenswert.
Das Hotelpersonal ist sehr freundlich und umsorgend. Die Zimmer sind sauber und die Betten bequem. Und auch das Inklusiv-Frühstück mit frischem Obst, Toastbrot und Omelette kann sich Segen lassen.
Mandalay Stadt ist relativ unspektakulär. Aber die Umgebung hat dafür ein paar Highlights zu bieten. Wir sind außerdem erstaunt wie wenig Touristen unterwegs sind und wie gut wir noch ungestört die Kulturstätten besichtigen können – oft sind wir sogar die einzigen Touristen vor Ort.

Myanmar mit Baby – ab auf den Roller die Stadt erkunden

An unserem ersten Tag in Myanmar mit Baby mieten wir uns einen Roller und erkunden die Umgebung auf eigene Faust. Unser Programm am ersten Tag in Myanmar mit Baby sieht folgendermaßen aus:
• Mandalay Bo Bo Gyi Nat & Mandalay Hill
• Kuthodaw Pagode (worlds largest book)
• Shwenandaw Monastry
• Athumashi Monastry
• Ocean 10 Shopping Center

Rollerfahren in Mandalay ist ein Kinderspiel, wenn man sich auf die landestypischer Verkehrsregeln einlässt. Diese gibt es nämlich nicht. Konkret bedeutet das: Jeder fährt achtsam, aber zügig und gehupt wird ständig – beim Überholen, beim Anfahren und Abbiegen. Hilfreich ist auf jeden Fall, dass in Myanmar Rechtsverkehr hat.
Wir fallen auf und werden freundlich im Vorbeifahren gegrüßt und angelächelt und ich winke – Clara in der Manduca auf den Rücken geschnallt – den Straßenhändlern und aufgeregten Frauen an jeder roten Ampel.
Den Roller haben wir kurzerhand im Hotel gemietet und zahlen wohlwissentlich einen Aufschlag und für den ganzen Tag 15.000 Kyat.

Shwenandaw Monastry und Athumashi Monastry

Den Besuch im Königspalast sparen wir uns, da er nicht so besonders sehenswert sein soll. Dafür führt uns unsere erste Fahrt in Myanmar mit Baby zur Shwenandaw Monastry und zur Athumashi Monastry. Letztere ist von außen recht prunkvoll, allerdings von innen nur eine große Halle.

Auf den Stufen der Athumashi Monastry mit Baby in Mandalay
Die Schwalbennester unter den tragenden Holzbalken und der verschmierte Kachelboden lassen vermuten, dass hier nicht regelmäßig geputzt wird und es sich für die wenigen Touristen auch nicht lohnt.

Die Shwenandaw Monastry hingegen ist sehr viel beeindruckender. Ein auf Holzstelzen stehendes Kloster, das in seinen Details, Verzierungen und Architektur zurückhaltend anmutig da steht. Mit einer Handvoll Touristen sind wir die einzigen Besucher und können dieses UNESCO Weltkulturerbe ganz in Ruhe genießen.

Baby in Myanmar, Mandalay, vor der Shwenandaw Monastry

Clara kann ungestört über den Holzboden im kühlen Innenraum krabbeln und begutachtet die kleinen Holzschnitzereien in den Türen und Säulen. Es ist total ruhig und entspannt hier. Myanmar mit Baby scheint auf jeden Fall sehr entspannt zu sein, was die Sehenswürdigkeiten und die Besucherzahlen angeht.

Der Eintritt von 10.000 Kyat/p.P berechtigt übrigens zum Eintritt beider Klöster und drei weiterer Sehenswürdigkeiten in Mandalay.

Das größte Buch der Welt – Kuthodaw Pagode

Mit dem Roller geht es weiter zur Kuthodaw Pagode. Clara genießt den Fahrtwind auf dem Roller und das generell angenehme Klima hier in Mandalay sehr.
Die  liegt am Fuße des Mandalay Hill und beherbergt das größte Buch der Welt. In 729 weißen sog. Stupas, die typisch buddhistischen glockenartigen Türme, sind individuelle Texttafeln aus Stein untergebracht, die die Lehre des Buddhismus wiedergeben. Würde man die Texte der Tafeln in der Kuthodaw Pagode zusammenschreiben, würde sich daraus ein Buch mit ca. 15.000 Seiten ergeben.

Das größte Buch der Welt in der Kuthodaw Pagode
In der Mitte steht eine goldene Stupa. Dieser Ort hat etwas mystisches und durch die wenigen Touristen eine sehr beruhigende Atmosphäre. Wir waren hier teilweise alleine, was wunderschön war. Man hat tatsächlich das Gefühl etwas entdecken zu können und sich nicht mit Touristen-Horden durch eine Sehenswürdigkeit zu drängen.

Mandalay Hill

Mit dem Roller geht es weiter Richtung Mandalay Hill. Am Fuße des Mandalay Hill liegt Mandalay Bo Bo Gyi Nat – es ist der Aufstieg zum Mandalay Hill. 240 Meter hoch ragt der heilige Berg über Mandalay. Rund 1.700 Stufen hinauf geht es den überdachten Treppenaufstieg entlang an Buddhastatuen und Souvenierständen bis zum Gipfel und Sutaungpyae Paya.
Der Legende nach verleiht der Aufstieg zu Fuß ein langes Leben.

Myanmar mit Baby auf dem Mandalay Hill

Ein zu schwacher Roller geht in den Streik auf dem Weg den Mandalay Hill hinauf

Wir können davon nicht komplett berichten, da wir die Straße hinauf zum Mandalay Hill mit dem Roller gefahren sind – wir haben es zumindest versucht… Denn unser Roller hatte nicht nur ausgeleierte Bremsen und eine kaputte Tank- und Tempoanzeige, sondern darüberhinaus auch keinen besonders starken Motor.

Uns drei hat die Maschine jedenfalls nicht bis nach oben gebracht. Auf halbem Weg zur Spitze des Mandalay Hill mussten Clara und ich absteigen und zu Fuß weiter. Julius hat den Roller am Straßenrand geparkt und dann sind wir doch noch alle den Berg hochgelaufen. Somit gilt unser Aufstieg zu Fuß auf halbem Wege vielleicht auch und auch uns ist ein langes Leben nicht vergönnt…

Essen in Myanmar mit Baby – wieder kein Problem

Oben auf dem Mandalay Hill angekommen haben wir dann zur Stärkung ausgiebig für 6.500 Kyat Reis, verschiedenes Gemüse, Nudeln, Hähnchen bestellt. Im Vergleich zu Thailand bedeutet landestypisch gewürzt eher wenig raffiniert für unseren Geschmack. Aber auch hier war wieder alles sehr frisch und lecker. Und mit ein wenig Chili kann man jedem Essen den richtigen Pfiff beibringen.

Essen in Myanmar mit Baby im Restaurant
Und für Clara gab es wieder ungewürztes Gemüse und Reis. Auch das Essensthema scheint in Myanmar mit Baby gut zu funktionieren.

Mandalay Hill – Rolltreppe aufwärts bitte

Zur Sutaungpyae Paya hinauf geht es für 1000 Kyat / p.P. über drei Rolltreppen. Oben angekommen wird man erneut erschlagen von viel Glas, Glitzer und einer bezaubernden Farbenpracht im Sonnenlicht. Der Blick über Mandalay ist ebenfalls topp, wenn auch leider bei unserem Besuch ein wenig nebelig. Auch hier oben auf dem Mandalay Hill sind wir wieder fast die einzigen Touristen aus dem Westen. Clara krabbelt fröhlich auf den kühlen Fliesen umher und wir gucken uns die beeindruckenden Statuen und goldenen Verzierungen an.

Mönch vor Glocke am Mandalay Hill, Myanmar

Mandalay Hill – Sehenswürdigkeit hin oder her, Clara wird fast genauso häufig fotografiert

Doch nicht nur wir besuchen eine Sehenswürdigkeit…plötzlich werden wir selbst zur Sehenswürdigkeit. Während Clara fröhlich über die Kacheln krabbelt, bildet sich vor ihr eine Menschentraube, die ihr Handys und Kameras entgegen richtet und fleißig knipsen.
Sie und wir müssen plötzlich minutenlang mit allen möglichen Besuchern posieren – ob burmesische Touristen, Einheimische und selbst Mönche… nach gefühlten 65 Fotos mit wechselnden Personen können wir uns nur schwer können losreißen, flüchten aber dann nach der Fotosession auf unseren Roller.

In Myanmar mit Baby wird man selbst zur Sehenswürdigkeit
Berg runter funktioniert unser Roller dann wieder prächtig, wenn auch die Bremse nicht ganz optimal ist.

Eine kleine Stadtrundfahrt – Mandalay University, Ocean 10 Shopping Center und eine unerwartete Begegnung

Auf dem Rückweg fahren wir noch kurz über den Campus der Mandalay University. Mittlerweile ist Rush Hour und plötzlich spricht uns in der Fahrt vom Roller neben uns jemand in gebrochenem Englisch an: ‚Where you go.‘ Wir sind überrascht. Wen kennen wir denn schon in Mandalay?!
Nach dem Bruchteil einer Sekunde macht es Klick. Es ist die Rezeptionistin aus unserem Hotel auf ihrem Weg nach Hause. Sie hat uns oder vielleicht auch nur Clara sofort wiedererkannt. In Myanmar mit Baby unterwegs zu sein erhöht auf jeden Fall den Wiedererkennungseffekt.

Wir fahren in der Rush Hour nebeneinander auf den Rollern und Julius erklärt ihr, dass wir zum Ocean 10 Shopping Center wollen. Ohne Widerspruch zu akzeptieren bietet sie an, uns den Weg dorthin zu zeigen und fährt vor und her. Wir folgen ihr und bedanken uns bei ihr nachdem sie uns ein paar Minuten später direkt vorm Eingang der Tiefgarage des Shopping Centers angesetzt hat.

Ocean 10 Shopping Center in Mandalay

Wir stellen unseren Roller ab und fahren mit der Rolltreppe hoch ins Shopping Center Ocean 10. Einmal durch geschlendert, im Supermarkt ein paar Kleinigkeiten besorgt und das war es auch schon fast. Das Ocean 10 ist nicht besonders groß. Und die Auswahl ist im Vergleich zu Bangkok auch deutlich kleiner. Aber wir haben ja am Tag 3 in Bangkok auch genug geshoppt.
Der Rückweg mit dem Roller geht schnell. Zum Glück, denn in Mandalay kühlt es abends merklich ab im Vergleich zu Bangkok. Nach circa 15 Minuten haben wir es geschafft. Den Roller abgestellt und aufs Zimmer.

Fazit zu Tag 1 in Myanmar mit Baby

Am Ende des Tages haben also nicht nur wir die Sehenswürdigkeiten von Mandalay gesehen und einige Schnappschüsse geschossen, sondern wurden selbst zum beliebten Fotomotiv.
Ein sehr vielversprechender Start für unsere Zeit in Myanmar mit Baby.

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Psst: Weitere Tipps zum Thema gibts in der Kategorie Reisen mit Kind.

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