Myanmar mit Baby || Amarapura und U-Bein Bridge

Reisen mit Baby – Myanmar mit Baby – Mandalay Tag 2 | Amarapura und U-Bein Bridge oder auf den Spuren des Minze-Buddhas

Nach unserem ersten Tag in Myanmar mit Baby, genauer gesagt in Mandalay, und der Erkundung der Sehenswürdigkeiten in der Stadt rund um den Mandalay Hill, verschlug es uns heute in die Umgebung von Mandalay.

Myanmar mit Baby – mit dem Roller die Umgebung von Mandalay erkunden

An unserem zweiten Tag mieten wir uns wieder einen Roller. Diesmal aber einen mit etwas mehr Power, da uns unser Gefährt von Tag 1 in Mandalay ja auf halber Strecke den Mandalay Hill hinauf im Stich gelassen hat. Heute wollen wir die Umgebung erkunden. Unser Programm am zweiten Tag in Myanmar mit Baby sieht folgendermaßen aus:
• Fahrt von Mandalay nach Amarapura
• U-Bein Bridge
• Amarapura

Amarapura Tempel Nähe U-Bein Bridge

…aber erstmal Frühstücken

Clara hat in ihrem kleinen Reisezelt von Deryan* mal wieder wunderbar die Nacht durchgeschlafen und wir hatten so gestern Abend etwas Zeit an ein paar Artikeln zu schreiben und die mittlerweile schon recht große Anzahl an Bildern zu sichten.

Als die kleine Maus dann um kurz nach 7 Uhr aufgewacht ist und fröhlich mit den Reisverschlüssen des Zelts gespielt hat, waren auch wir dank Durchschlafen gut erholt und bereit für den Tag. Also alle drei unter die Dusche, Clara mit Sonnencreme eingeschmiert und zum ab Frühstück. Das Hotelpersonal im Hotel Emperor freute sich schon wieder, als wir den Frühstücksraum betraten. Das ist wirklich etwas Schönes, wenn man in Asien eine Reise mit Baby unternimmt. Überall schaut man in lächelnde Gesichter.

Draußen auf der kleinen Terrasse haben wir uns einen Tisch gesucht und Clara’s transportablen Reise-Hochstuhl* aufgebaut. Für uns gab es heute Morgen wieder frisches Omelette, Toast mit Marmelade, Kaffee und Tee und frisches Obst. Für Clara gab es etwas Brei mit Papaya. Ein super Start für Tag 2 in Mandalay mit Baby.

Unsere Rollerfahrt von Mandalay nach Amarapura

So gestärkt ging es auf unseren Roller, den wir für den Tag wieder geliehen hatten. Clara machte es sich bei mir in der Manduca* auf dem Rücken bequem und Julius steuerte uns sicher über die staubigen Straßen Mandalays. Hier ein bisschen Hupen, da ein bisschen freilaufenden Hunden und Schlaglöchern ausweichen und immer wieder den Einheimischen winken. Wer in Myanmar mit Baby unterwegs ist, kommt aus dem Zurückwinken kaum heraus. Einfach schön, so viel Freude der Menschen über Kleinigkeiten – wie ein paar westliche Touristen mit Baby – zu sehen.

In Myanmar mit Baby auf dem Roller erkunden

Ist man erst einmal dem dichten Straßenverkehr und dem Lärm der geschäftigen Stadt entflohen, zeigt sich in der näheren Umgebung ein ganz anderes Bild von Myanmar.

Wir fahren mit dem Roller an Schulhöfen vorbei auf denen die Kinder lauthals Fußball spielen, an kleinen Essständen mit großen grünen Hollywood-Schaukeln vor dem Eingang, an Märkten mit Bambusplatten mit buntem, frischen Gemüse, rohen Fleischstücken und getrocknetem Fisch. Wir überholen überfüllte Kleinbusse, Transporter, die meterhoch mit Reissäcken Beladen sind, und Ochsenkarren. Und das alles auf unseren knapp 10 km von Mandalay nach Amarapura.

Amarapura – ein kleines Örtchen am See mit der Touristenattraktion U-Bein Brücke

Für die 10 km brauchen wir mit dem Roller etwa 45 Minuten. Amarapura ist Myanmars alte Hauptstadt. Ein Ort, der hauptsächlich durch die U-Bain Brücke an touristischer Bedeutung gewonnen hat. An einem großen See gelegen verbindet die auf Holzstelzen in den See geschlagene Brücke die Ufer des Taung Tha Man See miteinander.

U-Bein Brücke Amarapura aus der Ferne

Die Überquerung der rd. 1 km langen Brücke in der sengenden Hitze sollte man sich zweimal überlegen – insbesondere auch, weil nur alle paar hundert Meter Holzhäuschen stehen, die kurz Schatten spenden. Allerdings warten hier auch die Eis- und Souvenirstände auf die keuchenden Touristen.

Grundsätzlich aber sehr angenehm ist in Myanmar, soweit wir es erlebt haben, dass die Verkäufer weder anstrengend noch aufdringlich sind. Oftmals bleiben sie desinteressiert sitzen, wenn man sich nährt und werden erst auf eigene Ansprache aktiv. Und wenn man mal aktiv angesprochen wird, reicht ein kurzes „Thank you“ und man ist wieder unbehelligt.

Die U-Bein Bridge in Amarapura

Die mystische Stimmung rund um die U-Bain Bridge können wir uns vorstellen, entscheiden uns aber dagegen den Sonnenuntergang live mitzuerleben. Erstens, weil die Landstraße entlang des Sees wenig beleuchtet und teils von Schlaglöchern durchzogen war, und wir uns die Rückfahrt in Myanmar mit Baby nachts nicht zutrauen. Hier muss man als junge Eltern in Myanmar mit Baby vernüftig bleiben und immer auch das Wohl des kleinen Schatzes im Auge haben. Und zweitens, weil die ganze Atmosphäre an der U-Bein Bridge in Amarapura für uns dann doch zu wenig authentisch rüberkommt, obwohl die Brücke bei Sonnenuntergang sicher ein sehr schönes Fotomotiv hergibt.

U-Bein Bridge in Myanmar mit Baby

Wir mögen den kleinen Ort auch so. In einem Restaurant sitzen wir in grünen Plastikstühlen und genießen unser Myanmar Beer. Clara spielt mit einem kleinen Jungen – der 14-Monate alte Sohn der Besitzerin – auf ihrer Decke und trinkt das erste Mal aus einem Strohhalm aus einer frisch aufgeschlagenen Kokosnuss. Obwohl der Ort und die U-Bein Bridge eine Top-Sehenswürdigkeit sind, treffen wir nur vier weitere Touristenpärchen.

Vater & Tochter in Bar an U-Bein Bridge

Auf den Spuren des Minze-Buddhas

Wir schlendern ungestört durch das kleine Örtchen und finden ein fast verlassenes Tempelareal. Eine Gruppe Kinder beobachtet uns durch die Stupas hindurch, minutenlang, bis wir Ihnen winken. Plötzlich kommen Sie ganz aufgeregt auf uns zu gerannt und wollen uns die Hände Schütteln, Clara anfassen und, dass wir Fotos von mit Ihnen zusammen machen – viele Fotos… und es zeigt sich mal wieder, dass Myanmar das wahre Land des Lächelns ist und seine Einwohner noch touristisch unverdorben sind.

Kinder in Tempel in Myanmar mit Baby

Ein paar hundert Meter vom diesem Tempelareal, vorbei an ein paar Essensständen strahlt uns unverhofft etwas minzefarbenes durch das Grün der Bäume an. Wir sind neugierig und schlendern auf das Bauwerk in der seltsamen Farbe zu. Julius witzelt noch, dass es aussieht wie die Werbung für das KitKat Mint aus Japan, das wir vor ein paar Tagen noch gegessen haben…so unnatürlich minzig.

Und als wir näher kommen, sehen wir dass es sich bei dem Bauwerk um einen Tempel handelt. Ein ganzes Areal.

Minze-Buddha Tempel an U-Bein Bridge

Wir haben ihn gefunden. Den bisher amüsantesten Tempel unserer Reise. Und er stehet hier in diesem kleinen Ort. Ein Tempel mit mehreren mintfarbenen Pagoden und rosa gestrichenen Bänken.

Ein sehr liberal gelebter Buddhismus hier im Land des wahren Lächelns, wie wir finden. Und auch wir haben nach dieser Tempelbesichtigung in Amarapura ein Lächeln im Gesicht.

Was uns wieder mal auffällt an diesem Tag, vor allem bei Reisen in Myanmar mit Baby öffnen sich viele Türen und Herzen.

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