Fit als Papa - Warum ist das so schwierig?

Fit sein als Papa | Warum ist das nur so schwierig? Ehrliche Worte & Gedanken

Es ist mal Zeit für ein paar sehr offene und ehrliche Worte rund um mich – den Papa, der hier auf dem Blog schreibt – und zu einem Thema, das mir echt am Herzen liegt. Fitness. Genauer gesagt Papa Fitness.

Für dich zum Verständnis: Sport und Fitness war mir immer schon wichtig und Bewegung und Sport waren schon seit ich denken kann immer ein Teil meines Lebens, ein Teil von mir. Nicht total übertrieben, aber ich mag das Gefühl mich auszupowern und mich gesund und fit zu fühlen. So weit so gut.

Aber da ist etwas passiert, seit ich Vater bin, das mir überhaupt nicht gefällt und das sich ganz dringend ändern muss. Und was sich ändern wird!!!

Von Co-Schwanger bis zu keine Zeit

Lass mich ein bisschen ausholen, damit verständlicher wird, was ich meine.

Vater werden und vor allem das Vater sein verändert einen Mann bekanntermaßen sehr. Vielleicht mehr, als alles andere.

Jeder, der es schon erlebt hat, weiß genau was ich meine und alle anderen haben es zumindest schon zig Mal gehört.

Es gibt so viele wundervolle Dinge, die mit dem Vater sein einhergehen, ABER das soll hier gar nicht im Fokus stehen. Worum es hier gehen soll, ist nämlich das Thema Fitness als Vater bzw. genauer gesagt die nachlassende Fitness.

Und was das Thema angeht,  da kann ich aus eigener Erfahrung sagen, ist nicht alles wunderbar und toll.

Vorbei sind die Zeiten, in denen man so viel Zeit und Energie fürs Training, den Sport und die Ernährung und die Regeneration hatte, wie man brauchte…Neben Job, Familie, Freunden,  zu wenig Schlaf, neuen Verpflichtungen, Alltagsaufgaben und und und wird die Zeit für Fitness als Vater und Sport einfach knapp.

Nicht umsonst hört man ja oftmals, dass viele Papas in der Schwangerschaft Co-Schwanger werden…durch die aufregende Zeit und das kleine Wunder, das heranwächst, verschieben sich teilweise die Prioritäten und das wohlige Gefühl der Häuslichkeit und vielleicht auch der Bequemlichkeit macht sich breit.

Und selbst wenn es dir gelingen sollte während der Schwangerschaft dein Training durchzuziehen, dann wird es spätestens mit der Geburt oder nach 3, 6 oder 9 Monaten die Phase geben, in der sich der Sport zu gewissen Anteilen schleichend aus deinem Leben verabschiedet.

Während der Schwangerschaft und auch die ersten 9 Monate: sportlich alles ok

Und genauso ging es auch mir.

Während der Schwangerschaft habe ich meinen Sport und mein Training ziemlich gut durchgezogen. Auch weil Sarah und ich häufig gemeinsam sportlich aktiv waren und sie selbst während ihrer Schwangerschaft viel Wert auf Sport gelegt hat. Das war echt gut und wir haben oft auch fast am Ende der Schwangerschaft noch gemeinsam trainiert.  Egal ob im Gym, laufend am Rhein, bei Yoga und Pilates oder zusammen im Schwimmbad.

Auch nach der Geburt von Clara habe ich weiter an meiner Papa Fitness gearbeitet und es trotz wenig Schlaf  und viel Arbeit geschafft ins Gym zu gehen, mein HIIT zu machen und Laufen zu gehen. Irgendwie war das kein Problem, denn Clara hat ja tagsüber am Anfang noch relativ viel geschlafen…und dann hieß es Zeit für Sport. Das tat gut, hat den Kopf frei gemacht und danach fühlt man sich ja eh immer viel besser.

Der schleichende Prozess – plötzlich sind andere Dinge wichtiger und ehe man sich versieht…

Aber dann ist es irgendwie passiert…so ab Claras 9. Lebensmonat – als sie tagsüber immer weniger geschlafen hat – habe ich plötzlich immer weniger Zeit für Sport gefunden.

Dann zum Winter eine etwas langwierigere Erkältung. Schwups, drei Wochen ohne Sport.  Nicht hängen gelassen und den inneren Schweinehund im Winter bekämpft, trotz unruhiger Nächte, den Arsch hochbekommen und wieder rangearbeitet an die Fitness…

Dann war Clara krank, dann war Sarah krank…wenig Zeit, müde…Teufelskreis. Wieder nicht richtig in den Rhythmus gekommen. Nach immer wieder unregelmäßigen Trainings-Wochen (mal 1x Sport, dann mal 3x Sport und dann wieder gar nicht) kamen dann die Weihnachtstage.

Familienzeit, viel unterwegs, Arbeit am Blog, Vorbereitung unserer  2-monatigen Elternzeit in Asien…so gut wie kein Sport im Januar. ARGGH! So eine lange Zeit habe ich noch nie mit so wenig Sport gehabt.

Ende Januar dann Abflug Richtung Südostasien. Zwei wundervolle Monate on tour. Urlaub. Rumreisen. Die Welt entdecken mit meiner wunderbaren kleinen Familie. Eine unvergessliche Zeit. TRAUMHAFT.

Nur nicht aus sportlicher Sicht. Wieder kaum Zeit für Sport…dafür aber leckeres Essen & Trinken und „la dolce Vita“ in SEA. Da kann man sich ja denken, was da am Ende rauskommt.

Bestandsaufnahme

Nach fast 4,5 Monaten so gut wie ohne regelmäßigen Sport ist es Zeit für eine Bestandsaufnahme.  So eine unfassbar lange Zeit ohne Sport. Wahnsinn. Unvorstellbar für mich. Mir fehlt etwas. Ich fühle mich unvollständig und überhaupt nicht gut.

Also mal die Hard-Facts angeschaut:

–       Waage: Lieber kein Kommentar!

–       Körpergefühl: Besch..eiden

–       Aussehen: Hemden sind irgendwie „eingelaufen“ an den falschen Stellen

–       Fitness-Level:

• Gewichte, die ich beim Training bewege: ein Witz!

• Joggen: Mega anstrengend.

• Schwimmen: So fühlt sich also Rentnerschwimmen an.

• HIIT: Steht das nicht für HILFE mein Kreislauf verabschiedet sich?

Erstmal sacken lassen. Wahnsinnig alt gefühlt, total unsportlich…Drastisch ausgedrückt: Ich habe mich gefühlt wie Sch**ße.

Wie man einen Neustart nicht angehen sollte

Also erstmal langsam wieder gestartet. Erstmal wieder reinkommen…Ohne festen Plan. Ohne konkretes Ziel…(Anmerkung im Nachhinein: Liegt hier vielleicht schon der Fehler? Hm?!)

Die kleine Familie vermisst, wenn ich unterwegs war. Zeit zu dritt genießen. Dazu noch viel zu tun bei der Arbeit. Stressige Phase.

Ihr merkt, es wiederholt sich. Realität?! Ausreden?! Wir werden sehen…

STOPP! ES REICHT! Die Zukunft wird jetzt gemacht!

Und Anfang August dann beschlossen: STOPP!!! ES REICHT! SO GEHT ES NICHT WEITER! SO FÜHLE ICH MICH NICHT WOHL!

Also, hingesetzt und überlegt:

– Wo ich bis wann hin will?

– Was ist überhaupt mein Ziel?

– Wie will ich das erreichen?

– Was ist mir wichtig?

Denn sich konkrete Ziele zu setzen ist verdammt wichtig. Also, einen vernünftigen und realistischen Plan (sowohl Sportplan als auch Ernährungsplan) gemacht, der sich mit meinem Leben vereinbaren lässt.. Ausgerichtet auf meine Ziele. Orientiert am Leben als Vater mit Kind. Mehr zum Plan, was sich dahinter verbirgt, findest du im >> 10 Wochen Papa Fitness Plan <<.

Endlich. Los geht’s! …Rückschlag….

Nach 3 Wochen „im neuen Plan“ eine richtig fiese und leider langwierigere Sommergrippe bekommen, die mich für zwei Wochen voll außer Gefecht gesetzt hat und auch mit Antibiotikum behandelt werden musste.

Start 07.08.2017 – Vorwärts: Fitness als Vater wieder in den Alltag integrieren

Und daher heißt es ab 07.08.2017: Auf ein Neues! Ich starte neu und ich freue mich, wenn du mich begleitest. Die Pläne – Woche für Woche mit allen Details zum Training findest du auf der >> Download Seite zum 10 Wochen Papa Fitness Plan <<. Erzähl mir auch von deinem Weg, deinen Zielen und wie du sie erreichst.

Motiviere mich oder lass dich durch mich motivieren. Egal, Hauptsache es geht vorwärts.

Folge mir und meiner Reise auch gerne bei Pinterest, Instagram und Facebook. Ich freue mich auf dich.

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