Meettheblogger Melli @muttimittendrin

#MeetTheBlogger | Gastbeitrag auf unserem Familienblog – Mama-Fragebogen | Interview mit Melli von Muttimittendrin

Heute stellen wir dir auf unserem Familienblog die wunderbar ehrliche & symphatische Melli von Muttimittendrin vor. Sie war so lieb und hat sich im Interview unserem #MeetTheBlogger – Fragebogen gestellt.

Melli ist Mutter von 3 Töchtern unter 4 Jahren – Emily, Hanna und Lea – und lebt mit ihrem Mann Lars am Stadtrand von Krefeld. Auf ihrem Familien-Blog Muttimittendrin geht es auf herzliche, schöne und ehrliche Art und Weise darum, wie es ist Mama zu sein und um all die Emotionen, die man als Mama täglich erlebt und um die Gedanken, die eine Mama beschäftigt.

#MeetTheBlogger - Interview - Gastbeitrag - Muttimittendrin

Alles weitere erzählt Melli uns jetzt aber besser selbst…

Erzähl uns ein bisschen von dir…

#MeetTheBlogger - Interview - Gastbeitrag - MuttimittendrinIch bin Melanie, 29 Jahre alt und Oberhaupt einer kleinen östrogenbeladenen Großfamilie, die am Stadtrand von Krefeld wohnt. Neben mir und meinem Mann Lars, geben vor allen Dingen unsere kleinen Mäuse Emily, Hanna und Lea bei uns den Ton an. Wir sind laut, chaotisch und immer zu spät. An manchen Tagen kämpfen wir ums nackte Überleben, an anderen beobachten wir zusammen den Regen, kuscheln im Bett und lachen bis uns der Bauch wehtut.

Seit wann bloggst du? Und warum?

Warum ich blogge? Schwierige Frage. Das Leben als Mutter ist toll, abwechslungsreich und wirklich stressig. Ich habe gerade in der Zeit mit 3 Kindern unter 2 Jahren so viel über mich und das Leben gelernt, hatte so viele neue Emotionen und Gedanken, die irgendwann einfach raus wollten.

Worum geht es in deinem Blog?

#MeetTheBlogger - Interview - Gastbeitrag - MuttimittendrinIn meinem Blog >> Muttimittendrin <<   geht es darum, wie es ist Mama zu sein, wie es sich für mich anfühlt. Um die ganzen, sich eigentlich wiedersprechenden Emotionen, die doch im Ganzen gesehen so gut zusammenpassen. Es geht darum, dass einer Mutter durchaus manchmal die Kraft fehlen darf und dass eben nicht immer alles Gold ist was glänzt. Bei mir nicht und bei anderen. 

Was ist dein Lieblingsort in deiner Stadt mit oder ohne Kinder?

Mit den Kiddies natürlich ganz klassisch der Spielplatz. Die Mäuse können sich austoben, schließen neue Freundschaften und lernen so viel Neues über sich und die Welt. Und zwischendurch haben die Mamas auch einmal Zeit in Ruhe am Trinkpäckchen zu nippen und mal zu quatschen. Ich habe schon so viele unglaublich tolle und vor allen Dingen verschiedene Mamas kennen gelernt und einige davon sind mittlerweile zu guten Freundinnen geworden.

Wie hast du deine Schwangerschaften empfunden und was war dein persönliches Highlight?


Die erste Schwangerschaft war für mich persönlich sehr schwierig. Ich war in einer emotional sehr schlechten Verfassung und hatte eine schlimme Essstörung. Keiner der Ärzte hat mir zugetraut, dass ich es mit einem Baby schaffen würde. Es gab nur ernste Gesichter und hochgezogene Augenbrauen. Doch dann sah ich dieses kleine Wunderwesen auf dem Monitor, habe gesehen wie es sich bewegt, sein Herz schlägt und ich war glücklich. Seit sehr langer Zeit konnte ich wieder richtig lachen. Von da an habe ich gekämpft, für mich, für meine Familie, für meine kleine Heldin. Es war hart, so hart, dass ich oft aufgeben wollte, aber es hat sich gelohnt.

Wenn ich sehe wie diese kleine Maus einfach nur da sitzt und mich zum Lachen bringt, dann weiß ich: das war es Wert. Und dann hat der Liebe Gott sich wohl gedacht, wenn es sie so glücklich macht, dann schicke ich die nächste Lieferung mal im Doppelpack runter. Und was soll ich sagen? Ich hatte so eine Angst, dass wir das alles nicht hinbekommen, es nicht klappen würde. Und auch wenn es oft wirklich hart ist, kann ich mir doch nichts anderes mehr vorstellen und weiß, dass es richtig ist, genauso wie es ist. Genau jetzt.

Wie war die Geburt deines Kindes und wie hast du dich darauf vorbereitet?

#MeetTheBlogger - Interview - Gastbeitrag - MuttimittendrinBei Emily durfte ich spontan entbinden. Obwohl „spontan“ nach 18 Stunden wohl auch nicht mehr das richtige Wort ist 😉 Die Hebamme ist auf meinem Fruchtwasser ausgerutscht, der Mann musste seine heiß ersehnte Pizza stehen lassen, und Emily hat die letzte Presswehe damals gar nicht abgewartet, sondern ist lieber selber rausgerutscht. Es war eine Geburt voller Pleiten, Pech und Pannen, mit viel Humor und natürlich auch Schmerz. Aber es hat sich gelohnt. Ich bin wirklich 3 cm „größer“ aus der ganzen Sache rausgegangen und das Beste war ich konnte nach vielen langen Monaten meine Füße endlich wieder sehen 🙂

Bei den Zwillingen musste es, aufgrund der ungünstigen Lage der beiden, eine Sectio werden. Und ich kann nur sagen, es steht einer normalen Geburt in nichts nach. Leider mussten die beiden danach direkt auf die Intensivstation, weswegen ich dieses wirkliche „ Geburtserlebnis“ irgendwie nicht hatte. Aber ich habe genauso gekämpft, geweint und geliebt wie bei beim ersten Mal. Jede Geburt hat doch auf ihre ganz eigene Weise ihren Zauber. Diese Magie die einem keiner nehmen kann und an die man sich wahrscheinlich sein ganzes Leben lang erinnern wird.

In der ersten Schwangerschaft habe ich mit meinem Mann den obligatorischen Geburtsvorbereitungskurs gemacht. Den kann ich auch nur jedem empfehlen und euch gleichzeitig raten, lasst die Finger von den ganzen Berichten aus den Foren und den Youtube Videos. Danach hätte ich am allerliebsten alles rückgängig gemacht, so eine Angst hatte ich. Guter Tipp! Bei @motherhoodblog gibt es jede Woche neue echte, ergreifende und vor allen Dingen keine angstschürenden Geburtsberichte.

Was ist das schönste und herausforderndste am Mama sein?

#MeetTheBlogger - Interview - Gastbeitrag - MuttimittendrinDie Liebe. Auf jeden Fall diese bedingungslose Liebe. Egal wie du aussiehst, auch wenn du seit 3 Wochen nicht geduscht hast und dir das Trockenshampoo schon vom Kopf rieselt, lieben sie dich. Bedingungslos. Ohne Wenn und Aber. Sie vertrauen dir blind und verlassen sich auf dich. Und das ist gleichzeitig auch das Herausforderndste. Denn es setzt einen natürlich auch total unter Druck. Wenn man sich klar wird, wie viel Verantwortung man da eigentlich trägt. Man versucht alles richtig zu machen. Und dennoch gibt es so viele Tage an denen man denkt versagt zu haben.

Die Herausforderung besteht darin sich immer wieder neu vor Augen zu halten, was man da eigentlich leistet. Wenn man einen Fehler gemacht hat, ihn sich einzugestehen und zu versuchen es am nächsten Tag besser zu machen. Ganz ohne Druck und Schuld. Denn wir sind alle Menschen und dein Kind liebt dich, auch wenn du Fehler machst.

Was hättest du vorher so nie erwartet?

Die Müttermafia. Ernsthaft. Als Emily noch klitzeklein war bin ich ganz naiv, voller Hormone und Emotionen in diesen Pool reingesprungen und wäre fast ertrunken. Und bis heute kann und will ich nicht verstehen, warum man einen Wettbewerb daraus machen muss, seine Kinder groß zuziehen. Warum nur eine Erziehungsmethode die richtige sein sollte und das Kind nur so ernährt werden darf, wenn doch alle Kinder und Familien so unglaublich wunderbar verschieden sind.

Was macht ihr als Paar ganz bewusst für euch?

Leider momentan nichts. Also nicht viel. Wir treffen uns abends im Bett und gucken Netflix bis der erste eingeschlafen ist. Das bin dann meistens ich nach 10 Minuten. Dafür lachen wir viel zwischendurch. Wir haben den gleichen Humor. Es sind wohl eher die zufälligen Momente -Blicke, Berührungen oder ein Lachanfall – mitten am Tag die man dann umso mehr genießt.

Habt ihr etwas Besonderes in eurer Elternzeit gemacht?

Berufsbedingt hatte mein Mann jedes Mal nach der Geburt „nur“ 2 Wochen Urlaub. Natürlich hätten wir uns da beide mehr gewünscht. Aber wenn man selbstständig ist, ist das nicht so leicht. Dafür waren wir immer ein paar Monate nach der Geburt mit den Kindern an der Ostsee und haben die Seele baumeln lassen. Versucht den ganzen Trubel zu verdauen und die Momente mit den Kleinen ganz bewusst zu erleben.

Wie sieht der perfekte Samstag für dich aus?

Momentan steckt immer mindestens einer in einem Schub, bekommt einen Zahn oder ist krank. Ein perfekter Samstag hieße für mich, dass alle Mäuse gesund und gut gelaunt sind und keine Schmerzen haben von denen sie gepiesackt werden. Hauptsache wir sind zusammen, spielen, lachen, und kuscheln. Dabei ist es fast egal wo und wann das ist. Aber am liebsten gehen alle momentan in den Zoo, da kann ich die Kleinen gut laufen lassen. Im Alltag ist das mit den Zwillingen meist sehr schwer bis unmöglich. Da blutet mir manchmal schon das Herz, aber Sicherheit geht vor.

Ohne welche 3 Dinge kannst du als Mutter nicht leben?

Ach da gibt es so vieles.

1. Feuchttücher z.B.. Die benutzte ich für wirklich alles. Egal, ob was auf dem Boden gelandet, der Mund sauber gemacht werden muss oder ich einen Fleck auf der Jeans habe. Die sind so praktisch.
2.Schoki für mich und meine Nerven. Die brauche ich wirklich jeden Tag um zu überleben.
3. Und die Tonie Box. Unsere Kinder lieben Musik und tanzen wirklich so gerne. Kaum ist die Musik an, ist der Ärger bei den Kids vergessen und ich kann mich in die Küche verkrümeln und naschen, während sie tanzen.

Was sind deine Top 3 Tipps an andere Mütter?

1. Entspannt euch. Kein Kind braucht die teuersten Sachen, Frühförderung oder das perfekte schwarz weiß Instagram Kinderzimmer. Ihr schaukelt das Kind schon. Das haben andere auch geschafft. Alles was sie brauchen ist eure Liebe und hin und wieder Mal etwas zu essen und eine neue Windel.
2. Kauft second hand. Machen wir ganz viel. Es lohnt sich absolut nicht so viel Geld für neue Kleidung auszugeben, dann erfahrungsgemäß hat der Nachwuchs vom Vorbesitzer diese Kleider auch nicht lange getragen. Das Geld, das wir sparen, kommt aufs Sparbuch der Kinder oder wird in Eis umgelegt. So haben alle was davon.
3. Ich könnte jetzt sagen, lasst eure Kinder impfen, aber das wäre wohl zu hoch gegriffen. Erkundigt euch über das impfen, geht zu dem Kinderarzt eures Vertrauens. Meldet euch bei der Stiko. Nur entscheidet euch nicht dagegen, weil irgendjemand, der absolut keine Ahnung vom Impfen oder Medizin hat, sagt das euer Kind dadurch behindert wird oder die Krankheiten von der Pharmaindustrie erfunden worden sind. Bitte. Ihr habt das Leben eures Kindes und ganz vieler anderer in der Hand. Also informiert euch gut und entscheidet.

Wenn du einen Wunsch frei hättest würdest du genau jetzt …

… wahrscheinlich mit meinen Lieben im Flieger sitzen und mir 4 Wochen non stop die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Inklusive Waschservice vom Hotel und Buffet. Und wahrscheinlich auch für den ein oder anderen Mama-Papa Vormittag mit Kinderanimation 🙂

#MeetTheBlogger - Interview - Gastbeitrag - Muttimittendrin

#MeetTheBlogger – Folge Melli auch bei…

Du findest noch mehr von Melli bei Instgram unter Instagram@muttimittendrin.

Wenn dir unser #MeetTheBlogger – Familienblog -Fragebogen gefallen hat, folge uns bei Instagram@Familie, Kind & Leben und Facebook@Familie, Kind & Leben, so verpasst du keine Blogger-Vorstellung mehr und bekommst die neusten Posts & Bilder von uns auch immer direkt mit.

0 Antworten

Hinterlasse einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte dir auch gefallen

Hörbuch Geisterstunde Titelbild

Hörspiel Geisterstunde | Gruselgeschichten für unsere mutigen Schulkinder

Die Herbstzeit hat uns bereits mit Halloween empfangen!! Aber diesen Herbst wird einfach weitergegruselt! Das neue Hörbuch ‚GEISTERSTUNDE‘ mit vier Gruselgeschichten zum Fürchten für unsere Schulkinder kommt da genau recht – mit GEWINNSPIEL! Pünktlich zu gruseligen Herbstzeit – für die vielen nass-kalten Herbstnächte, die uns jetzt bevor stehen. Drei Exemplare gibt’s jetzt zu gewinnen!

#meettheblogger susamamma Titel

#MeetTheBlogger | Gastbeitrag Familienblog | Interview mit Susanna von Susamamma

Heute stellen wir dir auf unserem Familienblog die bezaubernde Susanna von SUSAMAMMA.DE vor. Eine herzensehrliche Mama, mit einem bezaubernden Lächeln, mit einem riesengroßen Herz, mit dem besonderen Blick für die wichtigen Augenblicke im Leben, die manchmal so gewöhnlich scheinen. Susanna ist Mutter eines Mädchens. Wir lieben ihren Stil und ihre Art. Mal trägt sie selbstbewusst ihr Herz auf der Zunge, mal ist sie verträumt und nachdenklich. Doch sie ist immer 100% ehrlich und authentisch und dabei so liebreizend, dass wir sie knutschen könnten. Doch alles weitere erzählt sie uns am besten selbst…

Header - #meettheblogger - Julia von stilblume

#MeetTheBlogger | Gastbeitrag Familienblog | Interview mit Julia von Stilblume

Heute stellen wir dir auf unserem Familienblog die liebe Julia von stilblume vor. Eine junge bezaubernde Mama, die quasi während des Interviews zu unserem #MeetTheBlogger – Fragebogen erneut Mutter einen zauberhaften Tochter geworden ist. Mit viel Stil und Gefühl nimmt sie uns in ihrem Blog mit durch ihren Alltag, das Mamasein und das nie so ganz vorhersehbare Leben einer Mutter. Und wir folgen ihr mit sehr viel Freude. Alles weitere erzählt Julia uns jetzt aber besser selbst…

Über uns

#gedankenverloren

  • Titelbild gedankenverloren Kolumne 22 Supermama

Beliebteste Beiträge

Folge uns auf Facebook

Folge uns auf Instagram

Quote of the week

"Ein Kind ist eine kleine Hand, die zurückführt in eine Welt, die man vergessen hat."

Unbekannt

Beitrag oder Thema suchen

Archiv

Archive

Beliebte Kategorien