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#MeetTheBlogger | Gastbeitrag auf unserem Familienblog – Mama-Fragebogen | Interview mit Emilia von ‘Emilia und die Detektive’

Heute stellen wir dir auf unserem Familienblog Emilia vor. Eine liebreizende Bloggerin mit dem feinen Auge fürs Detail. Eine zweifache Mutter und Social Media Managerin, die mit viel Liebe, Leidenschaft und Hingabe bloggt, postet, fotografiert, designt… Ganz nach dem Motto: „Sei neugierig und habe Mut etwas Neues auszuprobieren“. Die wundervolle Emilia von Emilia und die Detektive war so lieb und hat sich im Interview unserem #MeetTheBlogger – Fragebogen gestellt.

Emilia ist Mutter von drei Kindern – zwei Mädchen und ein Junge. Sie ist Düsseldorferin, lebt aber seit vielen Jahren in der Voreifel. Glücklich, gesund und zufrieden auf dem Land.

Alles weitere erzählt Emilia uns jetzt aber besser selbst…

Erzähl uns ein bisschen von dir…

#MeetTheBlogger - emilia und die detektiveHallo, ich bin Emilia und lebe mit zwei von drei Kindern, Hund und Katze in der schönen Voreifel. Ich habe zwei Mädchen (17, 14) und einen Jungen (10). Wir leben hier mittlerweile schon seit 10 Jahren. Und ich hätte als Düsseldorferin nie gedacht, dass ich mich hier mal so richtig heimisch fühlen würde. Das Land tut uns gut. Und wenngleich ich auch meine Heimatstadt vermisse und auch oft besuche, kann ich hier immer wieder Energie tanken. Die Hundespaziergänge und die frische Luft sind mein Yoag! Dadurch kann ich regelmässig den Alltagsspitzen entfliehen. Ich bin freiberufliche Mediendesignerin, Fotografin & Social Media Managerin, gebe Workshops und Coachings in Fotografie und blogge, wann immer ich kann.

Seit wann bloggst du? Und warum?

Ich blogge seit 2012/13 so wirklich ernsthaft. Vorher hatte ich nur so eine Idee und dann hat sich der Blog und alles drumherum irgendwie entwickelt. Ich blogge, weil es mir Spaß macht, weil es immer wieder Leute gibt, die sich daran erfreuen (ich würde auch nur für einen Leser bloggen, glaube ich …hihi) und sich so viele Möglichkeiten, Bekanntschaften und Ereignisse dadurch ergeben haben, dass ich es nicht mehr missen möchte. Auch wenn ich nicht mehr so häufig dazu komme. Der Blog ist mein 4. Baby – irgendwie!

Worum geht es in deinem Blog?

In meinem Blog >> Emilia und die Detektive <<   geht es um Schönes aus dem Leben, also klassische Lifestylethemen, wie DIY -Projekte, Rezepte, Reisen/ Aktivitäten, „lovely people“ und was mir sonst noch so gefällt. Ab und zu gibt es ein kostenloses Printable für Geburtstagseinladungen oder Weihnachtskarten etc.

Was ist dein Lieblingsort in deiner Stadt mit oder ohne Kinder?

Kinder - #MeetTheBlogger - emilia und die detektiveDie Lieblingsorte in meiner Stadt sind ganz ehrlich, bei meinen Freundinnen. 🙂 Als unsere Kinder noch klein waren, haben wir uns oft zuhause getroffen, weil es nicht so viele Möglichkeiten gab. Dann trafen wir uns einfach zum Frühstück – und die Kinder konnten spielen. Es war ja nunmal auch alles auf die Kinder ausgerichtet. Heute, wo sie alle groß sind, treffen wir uns immer noch gerne bei uns zuhause, auf der Terrasse, oder Kochen, Plaudern, trinken Wein. Klar gehen wir auch mal in die Stadt oder fahren nach Köln oder Bonn.
Hier in Rheinbach gibt es nicht so das Lieblingscafé wie z.B. in Düsseldorf. Dort hatte ich viele. In Düsseldorf bin ich mit den Mädels oft in die Parks gefahren und auf Spielplätze gegangen. Zudem habe ich die Kinder früh an Cafés gewöhnt. So, mit Malblock, Stiften und Kakao. Seit wir aber auf dem Land wohnen hat man den Spielplatz quasi vor der Tür. Aber ich bin auch total gerne einfach draussen und unterwegs.

Wie hast du deine Schwangerschaften empfunden und was war dein persönliches Highlight?

Alle drei Schwangerschaften waren wunderbar, also eigentlich alles ganz normal. Habe alles gemacht wie immer, bis …naja, bis der Bauch dann die ein oder andere Aktion nicht mehr zugelassen hat.
Mein Highlight war definitiv der erste Tritt, meiner ersten Tochter. Wen ich jetzt mal gerade so schnulzig sein darf. In dem Moment, wo ich spürte, das in mir tatsächlich ein lebendiges Wesen drin steckt – MEIN KIND! war ich so voller Liebe und völlig überwältigt von der Tatsache, dass in mir ein kleines Kind heranwächst! Und tatsächlich dadrin lebt, sich bewegt und immer dann aktiv ist, wenn ich mich spätabends hingelegt habe.
Ein wenig hat es mich auch von der damaligen Situation abgelenkt, da der Vater des Kindes drei OP’s wegen eines riesen Tumors hatte und ich hochschwanger zwischen Krankenhäusern und meiner Stadt hin und her gependelt bin. Der erste Tritt, kleine Bewegungen und Drehungen des Kindes zu spüren ist der absolute Wahnsinn und immer wieder unglaublich. Für mich waren diese Momente die direkte Verbindung und Kommunikation zu meinem Kind. Es war da, es lebt. Es ist aufgewacht. Hammergefühl!!!

Wie war die Geburt deines Kindes und wie hast du dich darauf vorbereitet?

Die Geburten waren alle unterschiedlich. Die erste war verwirrend und schmerzhaft – hat sich ewig hinausgezogen und war ein klassischer Fall von -„ Ich möchte jetzt doch eine PDA“ (geht aber nicht – zu spät – das Kind kommt jetzt).
Lieblingsorte - #MeetTheBlogger - emilia und die detektiveMeine zweite Tochter kam dagegen rausgeschossen und war plötzlich da. Ich hatte aber auch eine wunderbare Hebamme. die sogar bei der Geburt dabei war. Alles ging glatt. Aber durch die schnelle Geburt war meine Tochter so stark durchblutet, dass ich dachte ich hätte ein „farbiges“ Baby geboren und machte mir tatsächlich Sorgen, was der Vater, der neben mir stand wohl denken möge. Hahaha!
Die dritte Geburt war grausam, weil es ein Kaiserschnitt sein musste und ich NICHTS von der Geburt mitbekommen habe. Rein in den Op und mit Schmerzen wieder raus und kein Kind da. Aber dafür meine Schwester und der Papa des Kindes, der es gerade angezogen hat.
Also wie man das freiwillig machen bzw. planen kann, also einen Kaiserschnitt, verstehe ich wirklich nicht. Tagelang Schmerzen und Bewegungslosigkeit und die Geburt wird einem einfach so genommen. War irgendwie komisch. Und ich würde immer die natürliche Geburt wählen, soweit es für das Kind natürlich gut ist. Meinem Sohn hat die Wehentätigkeit jedesmal zugesetzt, da war es natürlich klar, dass wir ihn mit einem Kaiserschnitt entlasten.

Was ist das schönste und herausforderndste am Mama sein?

Boah, ich finde ja, man kann so viel darüber lesen und dann am Ende doch alles falsch machen…Hehe! Ne, im ernst. Man wächst in die Mutterrolle rein. Jedes Kind ist anders und man macht seine eigenen Erfahrungen. Ich denke, man hat so einen Urinstinkt für gewisse Momente, den man abrufen kann, um das „Richtige“ zu tun. Das Gesamtpaket Muttersein ist aber einer der schwierigsten Jobs überhaupt. Es gibt keine Garantien oder feste Arbeitszeiten. Keinen Urlaub – NIE! Selbst wenn du irgendwann mal im Urlaub bist, weil die Kinder endlich bei den Großeltern sein können, hörst du noch das kleine schlechte Gewissen…
Das Schönste ist natürlich, die Pupsis aufwachsen zu sehen. Die Entwicklung der Persönlichkeit und neuen Fähigkeiten mit zu erleben. Sei es das erste Krabbeln, das erste alleine Essen, das erste Bild malen, Fahrradfahren, der erste Schultag, der friedliche Schlaf nach einem riesen Theater.

Was hättest du vorher so nie erwartet?

Alles! Ich hatte keinen Plan davon, was wirklich auf mich zu kommt. Angefangen bei der Angst, ob das Kind gesund auf die Welt kommt, bis hin zu der ersten Krankheit, das Schlafengehen, die Verantwortung, die man dem Kind gegenüber empfindet, die ist so enorm. Aber andererseits die Liebe, die einen durchströmt, beim Anblick der kleinen Händchen, die Klötze aufeinander stapeln oder in ihrer Kuschelecke ihr erstes Buch lesen. Mit Freunden spielen und lachen oder einfach zu mir ins Bett gekrochen kommen, um meine Wärme zu spüren und wir uns etwas erzählen oder Quatsch machen.

Was macht ihr als Paar ganz bewusst für euch?

Habt ihr etwas Besonderes in eurer Elternzeit gemacht?

Wir sind damals ab und zu mal raus, wenn wir einen zuverlässigen Babysitter hatten. Unsere Eltern wohnen ja nicht hier, deswegen dauerte das schon ne ganze Weile, bis da was ging. Aber jeder hat auch so sein Hobby, in dem er aufblüht und wir haben die Kinder so gut es ging integriert. Das klappt ganz prima, wenn sich ein Elternteil zurücknimmt.
#MeetTheBlogger - emilia und die detektive - BarcelonaMein Mann ist damals Gleitschirm geflogen und ich hatte auch mal den Schein dafür angefangen, Die Kinder kamen einfach mit auf die Wiese und habe gespielt. Oder hatten selber einen kleinen Drachen oder eine Lenkmatte dabei. Es war einfach auch schön wenn man alles als Familie machen konnte.
Ansonsten kommt irgendwann das Alter, wo die Kinder bei den Großeltern oder Freunden übernachten können. Dann waren wir mal ein paar Tage weg – nur wir beide. Oder haben uns einen schönen Tag gemacht. Kam aber eher selten vor.

Wie sieht der perfekte Samstag für dich aus?

Meine Kinder sind ja schon groß, deswegen kommen die nicht mehr so oft zum Kuscheln ins Bett. Früher war das manchmal nervig, weil mein Sohn z.B. ein Frühaufsteher ist und ich ein Spätzubettgeher. Aber es ist immer süss, wenn sie dich mit den kleinen warmen Füsschen wecken. Und vielleicht mal weiter duseln.
Die Samstage sind mittlerweile oft bestückt mit Workshops oder anderen Aktivitäten, aber der perfekte Sonntag sieht so aus, dass ich mich mit meinem ersten Kaffee ins Bett oder aufs Sofa setze/ lege und dann meine Kanäle durchstöbere oder etwas lese bis zum zweiten Kaffee. Manchmal muss ich auch etwas nacharbeiten oder vorbereiten. Manchmal macht mir mein kleiner Frühaufsteher auch schon mal meinen zweiten Kaffee 🙂
Die Krönung ist aber dann das späte Frühstück. Das kann auch schon mal um 14 Uhr sein. Weil wir sehr gerne auch einfach mal in den Tag hineinleben, was sonst gar nicht geht, weil die Wochentage mit (Schul)Langtagen, Hausaufgaben, Artztterminen, Klavierstunden etc. voll belegt sind. Meistens habe ich dann auch Lust einen Kuchen zu backen oder mach’ spontan einen Post.

Ohne welche 3 Dinge kannst du als Mutter nicht leben?

1.  Meine Kinder (weil sie mein Leben sind)
2. Mein Auto (weil ich meine Kinder sonst nicht zum Klavierunterricht fahren könnte…hehe – wir wohnen auf dem Land)
3. Meine Tiere (mein 20-jähriger Kater mit seiner Gelassenheit, mein Hund und die Bewegung)

Was sind deine Top 3 Tipps an andere Mütter?

1. Gelassen bleiben
2. Selbstvertrauen haben
3. Mal etwas anders machen als die anderen 😉
Und überhaupt: „Geniesst die Kinder solange sie noch klein sind – die werden echt verdammt schnell groß …“#MeetTheBlogger - emilia und die detektive - Instafeed

Wenn du einen Wunsch frei hättest würdest du genau jetzt …

4 Tickets nach Barcelona buchen und drei Tage dort mit den Kids verbringen.

#MeetTheBlogger – Folge Emilia auch bei…

Du findest noch mehr von Emilia bei Instagram unter Instagram@ emiliaunddiedetektive .

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