Baby Ernährung – Warum Salz fürs Baby nicht gut ist und was es zu beachten gilt

Dass Salz für Babys irgendwie nicht gut ist, hat jeder schon mal gehört. Aber warum ist das eigentlich so? Was Salz für Schäden anrichten kann und was bei Mineralwasser zu beachten ist. Für unsere kleine Maus haben wir uns ausführlich mit dem Thema auseinander gesetzt. Babys vertragen kein Salz und reagieren sehr empfindlich schon auf die kleinste Menge. Bei Salz gilt grundsätzlich: Je weniger, desto besser. Deshalb solltest du Brei niemals nachsalzen und auch sonst kommt die Zubereitung der Beikost ganz ohne Salz aus.

Das in der Muttermilch sowie in Gemüse, Getreide & Co. natürlich enthaltene Salz reicht vollkommen aus für eine gesunde Ernährung deines Babys. Und auch die Versorgung mit den notwendigen (Mikro-)Nährstoffen ist ganz ohne Nachsalzen gewährleistet.

Salz verdirbt die Geschmacksnerven –> Kein Salz fürs Baby

Salz fürs Baby rieselt auf Haufen

Salz für Kinder ist noch gar nicht erforderlich, weil ihre zarten Geschmacksnerven noch ganz anders sind, als die von uns Erwachsenen.

Salz „verdirbt“ nicht nur die jungen Geschmacksnerven, sondern kann auch erheblichen Schaden anrichten und mitunter lebensgefährlich für dein Baby werden. Breie die salzig schmecken, verderben schon früh die Geschmacksnerven. Denn diese sind bei deinem Baby noch so fein und empfindlich, dass salziges Essen diese langfristig schädigen kann. Die feinen Sinne sind dann nicht mehr empfänglich für andere Geschmacksrichtungen sowie Kräuter und Gewürze. Denn im Gegensatz zum Salz darfst du gerne ab dem 8. Lebensmonat – vorsichtig – mit Kräutern und Gewürzen experimentieren und deinem Baby anbieten. Thymian, Basilikum, Dill & Co. dürfen gerne den Weg in den Brei finden. Natürlich alles in Maßen und am besten nur ein Gewürz pro Mahlzeit, um dein Baby geschmacklich nicht zu überfordern.

Salz = natürliches Gift für Babys Körper –> Kein Salz fürs Baby

Viel schlimmer ist jedoch das Risiko der Überdosierung von Salz und die damit verbundenen lebensgefährlichen Auswirkungen. Schon 0,5 bis 1 Gramm Salz pro Kilogramm Körpergewicht kann dein Baby nicht mehr verarbeiten. Somit kann schon diese geringe Dosis lebensgefährlich werden.

Nehmen Babys zu viel Salz zu sich – also ab der oben angegebenen Menge – kann dies zu Blutungen im Kopf und Schwellungen im Gehirn führen. Dies kann letztendlich sogar zum Tod führen. Das Salz gelangt ins Blut und kann von dem kleinen Körper noch nicht richtig verarbeitet werden. Da das Salz Wasser bindet, geben zum Ausgleich die Zellen Wasser in den Blutkreislauf ab. Dies kann zu schweren Fehlfunktionen im ganzen Körper führen, da die lebenswichtigen Zellen nicht mehr ausreichend mit Wasser versorgt sind.

Doch es muss nicht gleich eine Salzvergiftung sein. Salzhaltige Ernährung im frühen Kindesalter begünstigt laut Studienergebnissen aus den Niederlanden Bluthochdruck und Übergewicht im Jugendalter.

Und genau aus diesen Gründen sollte es kein Salz fürs Baby geben. Was es beim Salzgehalt im Mineralwasser zu beachten gilt, kannst du im Artikel Trinken lernen: So können Babys Trinken lernen nachlesen.

Was bedeutet die Regel „Kein Salz fürs Baby“ im Alltag?

Salz und Baby Schnuller

Salz fürs Baby ist absolut unnötig und bis zu einem gewissen Alter sogar gefährlich.

Wichtig ist daher bei Snacks aus dem Super- oder Drogeriemarkt immer auf die Inhaltsstoffe zu achten. Lies die Inhaltsangaben genau. In den Snacks für die Kleinen sollten folgende Inhaltsstoffe nicht verarbeitet sein:

  • • Palmöl/ Palmfett,
  • • Aromen,
  • • Zucker in jeglicher Abwandlungsform (egal ob natürlich oder künstlich),
  • • Salz oder
  • • sonstige unnatürliche Inhaltsstoffe.

Meiner Meinung nach braucht ein Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei nichts weiter als eben Gemüse, Kartoffeln, Fleisch und Wasser – und Rapsöl für die Verdauung. Und auch Obstsnacks brauchen eben nur Obst und keinen zusätzlichen Zucker. Ich war ehrlich gesagt recht überrascht bis hin zu geschockt als ich einige vermeintlich kinderfreundliche Snacks hinsichtlich ihrer Inhaltsstoffe genauer unter die Lupe genommen habe. Denn: Auch Honig ist eine Form von Zucker. Diese habe ich schnurstracks wieder ins Regal zurückgelegt. Nicht mein Fall… Aber zum Glück gibt es auch viele wirklich gute Produkte, die man problemlos kaufen kann. Und für schelle, leckere, beikostgeeignete Rezepte für dein Baby, schau einfach mal unter Rezepte fürs Kind vorbei.

Ich hoffe, der Artikel hat dir etwas weitergeholfen bei der Frage, warum Salz fürs Baby ungeeignet ist und ich freue mich über deine Anregungen und Erfahrungen.

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