Meettheblogger Sarah @undeinepriseliebe

#MeetTheBlogger | Gastbeitrag auf unserem Familienblog – Mama-Fragebogen | Interview mit Sarah von Undeinepriseliebe

Heute stellen wir dir auf unserem Familienblog die wunderbar sympathische Sarah von Undeinepriseliebe vor. Sie war so lieb und hat unseren #MeetTheBlogger – Fragebogen beantwortet.

Sarah ist Mutter eines Sohnes (8) und einer Tochter (4) und auf ihrem Familien-Blog Undeinepriseliebe geht es natürlich um viele Mama-Themen, aber auch um das Thema Familie – genauer gesagt Patchwork-Familie. Außerdem berichtet sie von ihren Reisen, leckeren Rezepten und allem, was ihr sonst noch Freude macht. Sie fotografiert sehr gerne – und das merkt man an den wunderschönen Bildern.

Auch das Thema Nachhaltigkeit, dass Sarah sehr am Herzen liegt, steht natürlich im Fokus.

Sie beschreibt auf schöne, authentische und ehrliche Art, wie das Leben als Mama ist und was sie glücklich macht und auch, was sie mal unglücklich macht. Bei Sarah ist nicht immer alles nur rosarot, aber dafür ziemlich oft kunterbunt.

Danke für deine Ehrlichkeit, liebe Sarah! Schaut auf jeden Fall mal vorbei.

Alles weitere erzählt Sarah uns jetzt aber besser selbst…

Erzähl uns ein bisschen von dir…

Meettheblogger Familienfragebogen Interview Familienblog Familie, Kind & Leben - UndeinepriseliebeIch bin Sarah, bin 33 Jahre alt, komme aus Köln und habe 2 Kinder. Moritz ist 8 Jahre alt und Paula 4. Seit 4,5 Jahren bin ich alleinerziehend (ja, genau, ich war schwanger mit unserem zweiten Kind…), wobei das seit Januar nicht mehr ganz stimmt, da wir mit meinem Freund und seinem Sohn (auch 8) zusammen gezogen sind.

Seit wann bloggst du? Und warum?

Ich blogge seit 1,5 Jahren so richtig „intensiv“ auf meinem Blog „undeinepriseliebe“, davor habe ich es immer mal wieder versucht, aber immer wieder unterbrochen. Erst als Instagram zu einer Art Community gewachsen war und ich feststellte, dass meine Texte unter den Bildern immer länger wurden, startete ich mit dem Blog durch. Ich schreibe einfach gerne und neben meinem Alltag im Job und als Mama ist es mein perfekter kreativer Ausgleich!

Worum geht es in deinem Blog?

Auf meinem Blog >> Undeinepriseliebe <<   geht es natürlich um viele Mama-Themen, auch das Thema Patchwork ist immer präsent. Rezepte und persönliche Reiseberichte findet man aber auch immer wieder. Seit einiger Zeit rücke ich mein persönliches Herzensthema „Nachhaltigkeit“ immer weiter in den Fokus. Der Blog entwickelt sich eben einfach mit mir/uns mit, was ich persönlich sehr schön finde! Denn ich möchte mit meinem Blog vor allen Dingen eins sein: authentisch. Eine witzige Reihe, die nach Fortsetzung schreit (wenn ich wieder Zeit habe, haha…): Mutti hat ein Date. 

Was ist dein Lieblingsort in deiner Stadt mit oder ohne Kinder?

Im Januar sind wir aus Köln weg gezogen und haben unsere Heimat in den sogenannten Speckgürtel Kölns verlagert, da wir mehr Platz und vor allen Dingen Grün brauchten und wollten. Dennoch liebe ich die Kölner Südstadt, in der ich vorher gewohnt habe, ich mag die Straßen, die Cafés, die kleinen Geschäfte… wenn ich dort durch spaziere, fühle ich mich wohl! In unserer „neuen“ Heimat ist es ein schönes Lokal, was mitten im Wald gelegen ist: der Heidekönig. Hier fühlt man sich mit und ohne Kinder wohl!


Wie hast du deine Schwangerschaften empfunden und was war dein persönliches Highlight?

Beide Schwangerschaften waren Wunschschwangerschaften, daher waren sie auch Beide auf ihre Art wunderschön. Bei der ersten Schwangerschaft war ich noch jung (24) und unerfahren, ich kann sagen, dass ich dadurch auch etwas ängstlicher war, mehr unnötige Untersuchungen hab machen und mich von vielen Seiten beunruhigen lassen (unnötiger Weise). Bei der zweiten Schwangerschaft war ich wesentlich ruhiger, hab mir selbst und meinem Körper mehr vertraut. Meine persönlichen Highlights dabei waren in jedem Fall die Kindsbewegungen, da habe ich beide Mal gedacht, es ist ein wirkliches Wunder, was da in Dir passiert. Meine Tochter hat durch die Bauchdecke meinem Sohn kurz vor der Geburt fast immer Tritte verpasst, wenn er an meinem Bauch gekuschelt hat – das erzählt er noch heute gerne!

Wie war die Geburt deines Kindes und wie hast du dich darauf vorbereitet?

Die erste Geburt war anstrengend und schwierig. Nach 31 Stunden Wehen und einer zu kurzen Nabelschnur, die Moritz immer wieder zurück zog, war es für einen Kaiserschnitt zu spät und mein Sohn kam per Saugglocke auf die Welt. Ich hatte das Ganze ohne PDA durchlebt, viel schlimmer war aber die Tatsache, dass Moritz sofort auf die Intensivstation musste, da er nicht ausreichend atmete. Drei schlimme Tage voller Sorgen, Gespräche über eine mißgebildete Lunge und vielen, vielen Tränen, war alles gut und es lediglich eine Folge des ganzen Stresses bei der Geburt gewesen. Mit dieser Erfahrung und der Tatsache, dass ich seit dem 5. Monat ohne Partner an meiner Seite da stand, entschied ich bei der zweiten Schwangerschaft für einen Wunschkaiserschnitt. Ist alles sehr umstritten, ich weiß, aber für mich war es in diesem Moment der richtige Schritt. Ob ich es noch mal so machen würde, weiß ich nicht, auch wenn dabei alles ohne Probleme verlief. Ich war sehr schnell fit und Paula auch vom ersten Tag sehr unkompliziert.

Was ist das schönste und herausforderndste am Mama sein?

Meettheblogger Familienfragebogen Interview Familienblog Familie, Kind & Leben - UndeinepriseliebeIch habe zu meinen Kindern eine sehr enge Bindung, bedingt durch unsere Geschichte, aber ich denke es wäre auch auf anderem Wege so gekommen. Wir geben uns sehr viel Liebe und sind für einander da. Wir sind irgendwie eine eingeschworene Truppe, haben unsere Insider-Witze und unsere Rituale – das mag ich sehr. Am Mamasein mag ich besonders, meinen Kindern eine Sicht auf die Welt zu vermitteln, die nicht von Scheuklappen beschränkt ist. Und was ich liebe: wenn sie schlafen, sie in Ruhe zu betrachten, wie einzigartig sie sind und zu denken „Ey, krass, das ist DEIN Kind!“.

Was hättest du vorher so nie erwartet?

Bevor ich Kinder hatte, habe ich immer geglaubt, auf dem Spielplatz mit Kindern abzuhängen, das macht Spass. 😉 Macht es auch mal, aber ich bin einfach nicht die typische „Spielplatz-Mutti“, die das tausendste Mal der Schaukel einen Schubs gibt und der dabei gar nicht langweilig wird. Klar, machen wir so etwas auch, ist ja logisch, aber ich finde es gibt auch noch tollere Sachen!

Was macht ihr als Paar ganz bewusst für euch?

Bei und ist es ja nicht die ganz typische Familienform, aus diesem Grund haben mein Freund und ich in der Regel alle 14 Tage eine kinderfreies Wochenende, an dem wir manchmal einfach nichts machen (wobei wir das gar nicht so gut können!) oder es ganz besonders nutzen. Essen gehen, spontan ans Meer nach Holland für eine Nacht, Sport oder eine Radtour machen… irgendwas fällt uns immer ein. Im restlichen Alltag feilen wir gerade daran, noch besser auch mal als Eltern etwas bewusst für sich zu machen. Ich müsste mir z.B. einfach mal regelmäßig Zeit für Sport nehmen, aber es ist ja in Planung! 😉

Habt ihr etwas Besonderes in eurer Elternzeit gemacht?

In der ersten Elternzeit habe ich recht früh wieder freiberuflich gearbeitet, das habe ich im Nachhinein irgendwie bereut. Beim zweiten Mal habe ich diese Zeit (da lebte ich ja alleine) mit den Kindern viel intensiver verbracht, das war auch genau richtig! Aber wir haben kein Elternzeit-Abenteuer aufzuweisen… wenn ich noch mal vor diesem Lebensabschnitt stehen würde, würde ich es noch mal anders machen! Die Elternzeit zwischen Mama und Papa aufteilen auf jeden Fall – und sofern es sich mit allem anderen koordinieren ließe 4-6 Wochen reisen bzw. Urlaub machen.

Wie sieht der perfekte Samstag für dich aus?

Mein perfekter Samstag startet auf jeden Fall mit einem Kaffee im Bett oder im Garten bei den ersten Sonnenstrahlen. Ich mag es, wenn die Kinder noch zum Kuscheln in unser Bett kommen (auch wenn es zu Fünft auf 1,60m Breite eng wird) – und man gemeinsam gemütlich wach wird. Samstag gibts in der Regel ein ausgiebiges Frühstück bei uns – mit Brötchen! Da wir unter der Woche nur Müsli & Co. frühstücken, ist das dann immer etwas Besonderes. Im Idealfall war ich dann auf dem Weg zum Brötchen holen eine Runde joggen. Danach kann der Tag ruhig so dahin plätschern, vielleicht etwas einkaufen, etwas backen und den halben Tag in Schlummi-Kleidung herum laufen. Am Wochenende koche ich dann auch immer gerne mal etwas Ausgefallener oder probiere etwas Neues aus. Wenn ich Zeit habe, ist das wie Entspannung für mich!

Ohne welche 3 Dinge kannst du als Mutter nicht leben?

3 Dinge ohne die ich als Mutter nicht auskomme? Hui. Ich bin ja ein Freund von Reduzieren und bewusstem Minimalismus, aber jetzt muss ich dennoch kurz überlegen… ich glaube sogar unter die Top 3 schafft es der klischeebehaftete Kaffee! Aber mal ganz ehrlich: ich brauche dieses Ritual. Ich versuche zumindest daraus immer einen kleinen Moment der Ruhe für mich zu machen. Dabei könnte ich aber genauso gut einen leckeren Matcha oder Tee trinken. Dann sicher noch unter den Top 3: Schlaf. Seitdem ich Kinder habe, gehe ich gerne früh ins Bett – was sicher auch an meinen Frühaufsteher-Kindern liegt. Denn auch wenn ich gar kein Morgenmuffel bin, macht mich Schlafentzug auf lange Sicht unleidig. Auch unter die Top 3 gehört für mich: Stifte und Papier. Ich bin eine Mal- und Basteltante – klar also, dass ich das auch am liebsten mit meinen Kindern mache. Wenn wir mit den Kindern unterwegs sind, packe ich immer Stifte und Papier in meine Tasche, damit lässt sich immer eine Beschäftigung finden, wenn die Langeweile mal groß ist.

Was sind deine Top 3 Tipps an andere Mütter?

Oh, werdenden Eltern Tipps geben, ist so eine Sache, finde ich. Man bekommt ja in diesem Stadium von allen Seiten etliche Ratschläge. Was ich aber in jedem Fall sagen würde: Windeleimer und Heizspirale für an und über den Wickeltisch sind nicht lebensnotwendig, wenn nicht sogar überflüssig, es sei denn man geht nur alle 2 Wochen den Müll leeren und lebt zudem in Sibirien. Ansonsten: aufs Herz hören ist bei der Erziehung das A und O, dann findet man fast immer eine Antwort auf Erziehungsfragen. Und vielleicht noch: es ist alles nur eine Phase, macht Euch also nie verrückt!

Meettheblogger Familienfragebogen Interview Familienblog Familie, Kind & Leben - UndeinepriseliebeWenn du einen Wunsch frei hättest würdest du genau jetzt …

Wenn ich einen Wunsch frei hätte? Da muss ich gar nicht lange überlegen: dass diese Welt aufwacht und weniger gegeneinander und mehr miteinander ist. Der Gedanke, dass meine Kinder die multiplizierte Form dieser Welt erleben könnten, macht mich einfach sehr traurig.

#MeetTheBlogger – Folge Sarah auch bei…

Du findest noch mehr von Sarah bei Instgram unter Instagram@undeinepriseliebe

Auch bei Facebook könnt ihr Sarah von Undeinepriseliebe finden, und zwar hier: Facebook@undeinepriseliebe

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