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#MeetTheBlogger | Gastbeitrag auf unserem Familienblog – Mama-Fragebogen | Interview mit Hanny von Bunt wie Konfetti

Heute stellen wir dir auf unserem Familienblog eine alte Bekannte vor – die liebenswerte und reizend ehrliche Hanny von Bunt wie Konfetti vor. Wir haben beide an der gleichen Uni studiert und uns jüngst wie es das Schicksal manchmal will über unsere Blogs wiedergefunden. Sie war so lieb und hat sich im Interview unserem #MeetTheBlogger – Fragebogen gestellt.

Hanny ist Mutter von 2 Jungs – Lino und Ori – und lebt mit ihrem Mann Cedric in Berlin. Eigentlich eine Rheinländerin geht es in dem Blog der Wahl-Berlinerin um all die kunterbunten Themen rund um Familie, Baby und Lifestyle, um das, was ihr als Mama so durch den Kopf geht und viel schönes – immer 100% ehrlich und authentisch mit einer bezaubernden Leichtigkeit.

#MeetTheBlogger - Logo - buntwiekonfettiAlles weitere erzählt Hanny uns jetzt aber besser selbst…

#MeetTheBlogger - Interview - Gastbeitrag - Familie buntwiekonfettiErzähl uns ein bisschen von dir…

Ich bin die Hanny (33) und zu mir gehören noch mein Mann Cedric und unsere beiden kleinen Rabauken Lino (2 Jahre) und Ori (4 Monate). Ich komme ursprünglich aus Köln und Cedric aus Wuppertal, aber unsere Jungs sind waschechte Berliner. Wir haben uns in der Uni kennengelernt und sind dann nach dem Abschluss in die Hauptstadt gezogen. Zwischendurch haben wir noch einen 2-jährigen kleinen Zwischenstopp in München eingelegt. Und obwohl wir München echt schön fanden und auch gerne in der Heimat (in NRW) sind, passt Berlin einfach am besten zu uns.

Seit wann bloggst du? Und warum?

Blogs habe ich schon immer gelesen – früher aber eher Fashion, Design und Celebrity Blogs. Seit ich dann das erste Mal schwanger war, sind die Muddi Blogs dazu gekommen. Ich finde es einfach total interessant über die ganzen Themen, die jetzt so relevant sind in meinem Leben, zu lesen, andere Blickwinkel zu sehen und immer wieder neue Inspiration zu entdecken. Und eigentlich hat es mich schon relativ früh in den Fingern gejuckt auch selber zu schreiben und meine Sichtweise zu teilen. Aber ich habe ziemlich mit dem ganzen Privatsphäreding gehadert. Insgesamt 2 Jahre lang. Denn meine liebsten Blogs waren die, die ganz persönlich waren und wenn dann wollte ich es auch so machen. Mit der Schwangerschaft von Ori habe ich mich (oder eher wir, denn für meinen Mann musste das natürlich auch in Ordnung sein) aber dazu durch gerungen doch meinen eigenen Blog zu starten. Das war vor einem halben Jahr.

Worum geht es in deinem Blog?

#MeetTheBlogger - Interview - Gastbeitrag - buntwiekonfetti JungsIn meinem Blog >> Bunt wie Konfetti <<   geht es – wie der Name schon sagt – um eine Vielzahl an Themen. Ich schreibe über alles was ich interessant und teilenswert im Bereich Baby, Familie und Lifestyle finde. Unter (vielem) anderen findet ihr z.B. ein Wochenbett Tagebuch, Reiseberichte mit Kind, Interviews mit anderen interessanten Müttern, und Kinderzimmer Roomtouren auf meinem Blog. Und ab und zu auch einfach ein Gedankenkarussell zu einem Thema, das mich gerade beschäftigt.

Was ist dein Lieblingsort in deiner Stadt mit oder ohne Kinder?

Das ist jetzt vielleicht etwas langweilig, aber mit Kind bin ich total gerne bei uns im Innenhof. Wir haben dort einen richtig schönen Spielplatz und es herrscht ein bisschen heile Welt. Überall liegt Spielzeug, so dass man nie was mitnehmen muss, man trifft immer bekannte, nette Gesichter und alles ist schön sauber (leider sehr selten auf den Spielplätzen Berlins). Aber wir gehen auch gerne aufs Tempelhofer Feld. Da kann Lino dann mit seinem Roller so richtig losflitzen und wir chillen auf einer Picknickdecke mit Ori. Außerdem liebe ich den Himmel dort, der immer so richtig weit ist, wie man es sonst nie in der Stadt sieht.

Ohne Kind gehe ich gerne in Mitte shoppen und was essen. Ich liebe Shopping, selbst wenn ich nichts kaufe. Das ist dann meine Art des Spazierengehens :). Und in der Gegend zwischen Rosenthaler Platz und Hackescher Markt gibt es einige meiner Lieblingsgeschäfte und viele meiner Lieblingsrestaurants.

Wie hast du deine Schwangerschaften empfunden und was war dein persönliches Highlight?


Ich hatte zum Glück 2 sehr schöne Schwangerschaften. Mir war zwar auch oft übel und ich war ziemlich k.o. im ersten Trimester, aber ansonsten ging es mir abgesehen von ein paar Wehwehchen sehr gut. Sein Baby in sich zu spüren ist wahrscheinlich eines der besondersten und schönsten Dinge, die man als Frau erleben kann (auch wenn ich früher bei dem Gedanken daran immer Aliens im Kopf hatte ;)). Und das war dann auch gleichzeitig mein Highlight: Als ich bei beiden Jungs das erste Mal sicher war sie zu spüren :).

#MeetTheBlogger - Interview - Gastbeitrag - buntwiekonfetti schwangerWie war die Geburt deines Kindes und wie hast du dich darauf vorbereitet?

Bei beiden Kindern habe ich während der Schwangerschaft einen Geburtsvorbereitungskurs gemacht und viel gelesen. Beim 2. Mal, aber wesentlich gezielter, denn da wusste ich, was mir wichtig war und worüber ich mehr „lernen“ wollte. Ein Geburtsvorbereitungskurs beim 2. Kind ist übrigens total sinnvoll, denn man behandelt ganz andere Themen (z.B. wie geht man mit dem älteren Kind um) und kann ggfs. die Erfahrungen aus der ersten Geburt nochmal aufarbeiten. Also ich fands super, aber generell interessiert und fasziniert mich das ganze Thema Geburt und Schwangerschaft total. Die Geburten meiner beiden Jungs waren sehr unterschiedlich. Bei Lino lag ich 18 Stunden in den Wehen und habe den Großteil davon auf dem Flur im Krankenhaus verbracht, weil der Kreißsaal voll war. Zudem war Lino ein Sterngucker (Gesicht zur Bauchdecke), so dass ich bei jeder Wehe gedacht habe, mein Rücken zerreißt (denn Wirbelsäule vom Baby drückt auf die eigene Wirbelsäule). Das war wirklich schlimm. Vor allem, weil ich während der schlimmsten Schmerzen meines Lebens keine Privatsphäre oder (Hebammen) Begleitung hatte.

Als dann nach 9 Stunden auf dem Flur endlich ein Kreißsaal frei war, hat sich die Geburt für mich aber noch zum Guten gewendet. Denn ich hatte total Glück und hatte eine kompetente und einfühlsame Hebamme. Das einzig Gute an den Rückenschmerzen war, dass alles andere (selbst die Presswehen) danach für mich nicht so schlimm war. So ist Lino letzten Endes natürlich und ohne irgendwelche Interventionen auf die Welt gekommen. Und weil kein Familienzimmer frei war, sind wir nach 3 Stunden nach Hause gefahren, da es Lino und mir entsprechend gut ging. Das war die beste Entscheidung ever, denn es war so schön am nächsten Tag in unserem eigenen Bett mit unserem kleinen süßen Baby aufzuwachen.

Bei Ori wusste ich daher aber auch ganz genau was ich nicht wollte und habe deshalb alles daran gesetzt eine Beleghebamme zu bekommen. Glücklicherweise hat das geklappt und ich hatte die tollste Hebamme, die man sich vorstellen kann. Sie war nicht nur Beleghebamme, sondern auch Hausgeburtshebamme und hat irgendwann als wir über das Prozedere im Krankenhaus gesprochen haben, zum Spaß gesagt: „Ach Hanny, lass uns doch einfach zu Hause bleiben.“. Und obwohl ich das vorher nie auch nur im Geringsten in Erwägung gezogen habe (ich bin eher der lieber-auf-Nummer-sicher-Typ), hat sie da doch irgendwie einen Samen bei mir gesetzt und ich habe mich in den folgenden Monaten viel darüber gelesen und nachgedacht.

Den Gedanken daran zu hause zu sein, fand ich schon schön, aber ich konnte mich nicht festlegen und wollte spontan entscheiden, wie ich mich fühle, wenn es losgeht. Also haben wir einfach beides vorbereitet. Krankenhaustasche war gepackt und der ganze Papierkrams für die Klinik war ausgefüllt. Und zu Hause war auch alles für eine Geburt vorbereitet. Als es dann gegen Mitternacht mit leichten Wehen losging, hat es sich irgendwie ganz natürlich angefühlt, dass wir zu Hause bleiben.

Ich hatte eine komplikationslose und sehr schöne 2. Geburt, die insgesamt weniger als 5 Stunden gedauert hat. Mein Mann und ich hatten vollstes Vertrauen in unsere Hebamme und ich habe mich zu jedem Zeitpunkt sicher gefühlt und nie gedacht, dass ich das nicht schaffen könnte. Und es war so schön, dass wir einfach im Bett liegen bleiben und mit Ori kuscheln konnten, unsere Ruhe hatten und eine Stunde später dann Lino aufgewacht ist und seinen kleinen Bruder zum ersten Mal getroffen hat. Besser hätte es wirklich nicht laufen können.

#MeetTheBlogger - Interview - Gastbeitrag - buntwiekonfetti FamilienzuwachsIch verstehe aber vollkommen, dass die Meisten sich eine Hausgeburt nicht vorstellen können (konnte ich bis vor ein paar Monaten ja auch nicht) und es ist auch nicht etwas für Jeden. Was ich aber wirklich jeder Frau empfehlen kann, ist es zu versuchen eine Beleghebamme zu bekommen. Das ist zwar in der heutigen Zeit total schwer, weil es aufgrund der katastrophalen Bedingungen für Hebammen, immer weniger gibt. Aber wenn man das Glück hat und eine Beleghebamme findet, der man vertraut, dann ist das wirklich die allerbeste Unterstützung, die man während der Geburt haben kann.

Was ist das schönste und herausforderndste am Mama sein?

Das Schönste für mich ist definitiv zu sehen, wenn meine Kinder glücklich sind. Nichts geht über das Lächeln von Ori, wenn er mir in die Augen schaut oder das laute, freie Lachen von Lino ganz aus dem Bauch heraus. Aber es ist auch so schön zu sehen, wenn Lino stolz auf etwas ist (er kann jetzt z.B. „Glas“ sagen) oder wenn sie mal wieder einen Meilenstein erreicht haben (juhuuu, Ori hat sich vom Bauch auf den Rücken gedreht :)). Das Herausforderndste für mich war bei Lino in den ersten Monaten das viele Schreien, wo nur sehr wenig geholfen hat (Ori schreit glücklicherweise sehr viel weniger). Und jetzt mit 2 Kindern, finde ich es manchmal sehr schwer zu entscheiden, um wen man sich zuerst kümmert, wenn beide gleichzeitig ein Bedürfnis haben. Und egal wie die Wahl ausfällt, fühlt man sich dem anderen gegenüber schlecht #momguilt.

Was hättest du vorher so nie erwartet?

Ich glaube meine Antwort ist einer der Klassiker bei dieser Frage. Nämlich das vieles wovon ich vorher konkrete Vorstellungen hatte (z.B. wo das Kind schläft oder was man auch mit Kind alles noch weiterhin machen kann), ganz anders wird, wenn das Baby dann tatsächlich da ist (beide haben noch niemals woanders geschlafen als mit uns im Bett und abends sind wir z.B. immer pünktlich zu hause und hängen nicht in irgendwelchen coolen Restaurants, während unsere Jungs friedlich im Kinderwagen schlafen… hehe ;)).

Was macht ihr als Paar ganz bewusst für euch?

Im Moment eher wenig. Mit 2 Kindern ist das nochmal ne andere Hausnummer als mit einem und zur Zeit stille ich noch voll. Wenn wir es mal hinkriegen, dann kocht Cedric etwas Leckeres und wir gucken danach noch eine Serie (unsere Form von Datenight z. Zt.). Wenn Ori dann in ein paar Monaten auch mehrere Stunden ohne Milch auskommt, werden wir ab und zu wieder zu zweit essen gehen. Denn wir lieben gutes Essen und probieren total gerne neue Restaurants aus. So ist jedenfalls der Plan ;).

#MeetTheBlogger - Interview - Gastbeitrag - Einhorn buntwiekonfettiHabt ihr etwas Besonderes in eurer Elternzeit gemacht?

Ja und es war so schön! Mit Lino haben wir 2 Monate in Australien verbracht als er 6 Monate alt war. Es war so toll und damit ist wirklich ein Traum in Erfüllung gegangen. Denn ich lieeeebe Australien und wusste immer, dass wenn ich mal Elternzeit habe, dann soll es für einen längeren Zeitraum dorthin gehen.
Jetzt in der 2. Elternzeit werden wir auch wieder länger verreisen. Bald geht es für einen Monat nach Bali und nächstes Jahr wollen wir im Februar auch nochmal dem Winter entfliehen. Ach ich freu mich so :).

Wie sieht der perfekte Samstag für dich aus?

Die Kinder schlafen mindestens bis 7 und wachen beide glücklich und gesund auf. Dann machen wir uns alle ganz in Ruhe fertig und gehen auf den Markt bei uns im Kiez um ein paar leckere Sachen fürs gemeinsame, späte Frühstück im Anschluss zu besorgen. Mittagsschlaf machen dann beide total lieb zur gleichen Zeit und am Nachmittag machen wir noch einen kleinen Ausflug oder treffen uns mit Freunden. Abends bestellen wir dann was Leckeres und wenn die Kiddies im Bett sind gibt es noch einen guten Film oder die neueste Folge GoT.

Ohne welche 3 Dinge kannst du als Mutter nicht leben?

1. Den Hubby
2. Feuchttücher (für ALLES)
3. Mein Handy (ich muss einfach ein paar Momente festhalten)

Was sind deine Top 3 Tipps an andere Mütter?

1. Hört auf euer Bauchgefühl. Wenn sich etwas für euch falsch anfühlt, dann tut es nicht, nur weil „man“ das vielleicht so machen sollte
2. Habt keine Angst vor Reisen mit Babies (je jünger desto einfacher – meine Erfahrung)
3. Wolle/Seide Bodies und (Strumpf)Hosen sind eine super Investition in jedem Alter und ganz besonders bei Neugeborenen

Wenn du einen Wunsch frei hättest würdest du genau jetzt …

Zwar Klischée, aber trotzdem das BESTE: Eine Nacht mindestens 8 Stunden am Stück durchschlafen.#MeetTheBlogger - Interview - Gastbeitrag - buntwiekonfetti instafeed

#MeetTheBlogger – Folge Hanny auch bei…

Du findest noch mehr von Hanny bei Instagram unter Instagram@buntwiekonfetti.

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